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Grenzen des virtual Hosting
Das Hosting von Kunden Accounts ist ein wirklich herraustragendes Merkmal der von CreativeNet Service gelieferten virtuellen Server. Jedoch liegt es in der Natur einer jeden Sache, daß sie an bestimmten Punkten an ihre Grenze stößt. CreativeNet Service zeigt Ihnen auf dieser Seite die Grenzen des virtuellen Subhosting:
  1. Virtual Subhosting wurde durch die Entwicklung des HTTP/1.1 Protokolls möglich. Um virtuelle Hosts durch Ihren Browser betrachten zu können, ist es wichtig, daß Sie einen Browser benutzen, der HTTP/1.1 kompatibel ist. Im Grunde wird dieses durch alle heute gängigen Browser unterstützt, insbesondere von Browsern der Generation Netscape 2.0+ und Microsoft 3.0+.

    Wenn Ihre Kunden einen älteren Browser benutzen, so werden sie keinen Zugriff auf ihr Kundenkonto erhalten und somit weder ihre eigenen Seiten noch jene Seiten anderer Internetangebote abrufen können, die durch virtuelles Subhosting bereitgestellt werden. Im Grunde ist diese Beschrängung heute zu vernachlässigen, die Browsertypen MS IExplorer 3.0+ und Netscape 2.0+ bereits eine Marktabdeckung mit allen Folgeversionen von fast 98% erreicht haben. Wir meinen jedoch, daß Sie über diesen Umstand informiert seien sollten, um ggf. entsprechende Fragen Ihrer Kunden beantworten zu können.

  2. Ein virtueller Server ist in der Lage ca. 30.000 bis 50.000 Serverhits am Tag zu verarbeiten. Hierbei sei unterstellt, daß der durchschnittliche Serverhit eine Größe von 5KB hat. Einen Serverhit verwechseln Sie bitte nicht mit einem Besucher Ihrer Seiten. Mit einem Serverhit sind alle Media-Files gemeint, die von Ihrem Server abgerufen werden können. Haben Sie nun als Reseller mehrere stark fequentierte Host auf einem Server zusammengefaßt und erreichen diese zusammen die o.a. Anzahl an Serverhits, so führt dieses zu einer zeitweisen Verringerung der Serverperformance. Dieser "slowdown"-Effekt wirkt sich dabei auf alle auf dem Server verwalteten Kundenkonten (Hosts) aus.

    Beim Eintritt eines solchen Falls haben Sie als Reseller die Option, einen entsprechenden Host auf einen weniger ausgelasteten virtuellen Server zu verlegen oder sogar dem entsprechenden Kunden einen Upgrade auf ein eigenes virtuelles Serversystem zu empfehlen. Clevere Reseller haben ein Gefühl für die optimale Verteilung von virtuellen Hosts auf ihren virtuellen Servern und können auftretende Spitzen ausbalancieren.

  3. Aus Erfahrungswerten enstanden die von CreativeNet Service empfohlenen Werte für die Belegung der einzelnen Servertypen mit Subhost. Um eine durchweg optimale Performace zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen bei der Einrichtung von Subhost auf einem virtuellen Serversystem folgende Werte einzuhalten:

    Servertyp Hosts
       
    Server gold: ca. 5 Hosts
    Server platin: ca. 25 Hosts
    Server platin plus: ca. 60 Hosts

    Die tatsächliche Zahl der möglichen Subhosts kann CreativeNet Service Ihnen nicht garantieren. Als Reseller ist es Ihre Aufgabe, dieses entsprechend abzuschätzen und entsprechende Websites auf einen eigenen virtuellen Server aufzustocken. Bemerken Sie bitte, daß die angegebenen Werte lediglich Richtwerte darstellen und keine starren Grenzen abbilden. So kann es sein, daß Sie durchaus mehr als die empfohlene Anzahl hosten können.

  4. Analog zu Punkt 1 kann es Probleme mit Suchmaschinen des Typs "Spider" kommen, die nicht HTTP 1.1 kompatibel sind. Diese Suchmaschinen sind dann nicht in der Lage, die entsprechenden Hosts zu indizieren. Jedoch sind alle gängigen Suchmaschinen mittlerweile HTTP1.1 kompatibel.

  5. Es ist derzeit nicht möglich, TELNET-Zugriff für Hosts einzurichten. Diese Beschränkung besteht u.a. aus Sicherheitsgründen.

  6. Ein virtueller Server kann nur ein digitales Zerifikat verwalten (SSL). Sie können also nur einen Domainnamen pro Server SSL-zertifizieren.

  7. Eine Einschränkung des eMail aliasing besteht in Verbindung mit der Verwendung von virtuellen Host. Senden Sie z.B. eine Mail an "chris@abc.com" und eine andere an "chris@xyz.com", so interpretiert das virtual Serversystem dieses als ein und die selbe Adresse, nämlich chris@192.41.2.36. Der Grund dafür liegt darin, daß beide Hosts die selbe IP Adresse benutzen. Durch die Entwicklung des Utilities "virtmaps" konnte diese Einschränkung vollständig umgangen werden. Wie Sie die "virtmaps" Datei richtig einstellen und die entsprechenden Mappings einstellen, erfahren Sie im Supportbereich oder aber im Handbuch zum virtuellen Serversystem.

 

 
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